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Historischer Apfel-Lehrpfad


Da ich als Frankenthaler Stadtrat keiner Fraktion angehöre, bin ich auch nicht gehalten, einen Teil des Sitzungsgeldes der eigenen Fraktion abzugeben. Stattdessen spende ich diesen Betrag den Frankenthalern zum Pflanzen eines historischen Apfel-Lehrpfades.

 

beschilderungs_apfellehrpfad

 


Wenn Sie von Bobenheim-Roxheim zur Petersau fahren, vorbei an dem neuen Roxheimer Industriegebiet, führt rechts ein befestigter landwirtschaftlicher Weg in Richtung Mörsch -

nach einigen Hundert Metern beginnt rechts der historische Apfellehrpfad - zum vorhandenen Wegweisen kommen noch die Bezeichnungen der Apfelbäume. Und genau an dieser Stelle werden an dem befestigten Weg entlang 20 verschiedene Apfelbäume gepflanzt. Es handelt sich um altbewährte, deutsche Züchtungen.

 

Damit's schön bunt wird, steht an jedem Apfelbaum eine Rose - auch jeweils eine andere Sorte - sowie weitere, blühende Sträucher für unsere Bienen. Denn - bitte dran denken - ohne Bienen gäbe es keine Bestäubung der Blüten und damit auch kein Obst und vieles andere auch nicht. Weitere Naturschutz- und Erholungseinrichtungen sind vorgesehen.


Wenn Sie die Straße von Bo-Ro weiterfahren, beginnt nach der Überführung über die B 9 eine Baumallee, die ich Anfang der 60er Jahre pflanzen ließ.


apfellehrpfad


Vom Hofgut Petersau werden etliche Wiesen in der Nähe des Roxheimer Altrheins, wie auch in verschiedenen Frankenthaler Gemarkungen, gepflegt, d.h. vor allem einmal - jährlich gemäht. 
Das ist notwendig, damit für viele Tiere, beispielsweise Rehe, Hasen und auch für unsere Bodenbrüter, also für Fasane, Rebhühner, Feldlerchen und andere ein Lebensraum

erhalten wird.

 

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Sie werden, liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht festgestellt haben, dass die Pappeln am Rhein - entlang vom Hofgut Petersau - teilweise kräftig zurückgeschnitten wurden. Es mussten sogar welche aufgrund der Verkehrssicherheit gefällt werden. Zurückschneiden ist aufwändiger als Fällen. Jedoch sind alte Bäume die Heimat vieler, vieler Vogelarten, vor allem unserer Höhlenbrüter. Die zurückgeschnittenen Bäume haben eine wesentlich bessere Standfestigkeit, was deren Lebensdauer erhöht. Auf den frei gewordenen Flächen wurden Pappeln nachgepflanzt.